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Willkommen!

Der Bürgerverein stellt sich vor!

Im Bürgerverein Fuhlsbüttel – Hummelsbüttel – Klein Borstel – Ohlsdorf von 1897 e. V. wird das gesellige Miteinander GROSS geschrieben. Hier kann man gemeinsam viele schöne Stunden verleben. Dazu tragen unsere vielen Veranstaltungen bei.

Der Bürgerverein präsentiert sich beim jährlichen Sommerstadtteilfest  St. Marien, beim Sommerfest “Pflegen & Wohnen Alsterberg” und erstmals 2015 beim “Tag der offenen Tür”
der FFFuhlsbüttel.
Er ist Kooperationspartner beim Internationalen Bund. Hier unterstützt er in ehrenamtlicher
Tätigkeit die Sozialraumprojekte “Elterncafé” und “Hamburger Tafel” in Hamburg-Nord.

Alle Aktivitäten, Termine, dazu Stadtteilberichte stehen in der monatlich erscheinenden HEIMATZEITUNG, die jedes Mitglied per Post erhält und die überall in den Stadtteilen zum
Mitnehmen ausliegt. Wenn Sie Näheres über unsere Veranstaltungen wissen möchten,
klicken Sie einfach rechts die für Sie interessanten Termine.

Neu: Ab 1. Oktober 2016 gibt es einen Schaukasten in der Fuhlsbüttler Passage,
direkt am U-Bahnhof Fuhlsbüttel. Dieser bietet die Möglichkeit, mit aktuellen Fotos,
den Bürgerverein von einer anderen Betrachtungsweise kennenzulernen.
In wechselnden Ausstellungen werden die Aktivitäten vorgestellt.
Schauen Sie gerne einmal hinein.

Die Mitglieder fühlen sich wohl im Bürgerverein und nehmen das abwechslungsreiche Angebot reichlich an. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann besuchen Sie uns, lernen Sie uns kennen. Wir würden uns freuen, Sie als Gast zu begrüßen – und vielleicht werden auch Sie Mitglied bei uns im Bürgerverein. Sie erreichen uns per Telefon unter 040 / 50 24 45 (Michael Weidmann 2. Vorsitzender) oder über unser Kontaktformular auf dieser Webseite.

Gegründet wurde der Bürgerverein Fuhlsbüttel – Klein Borstel am 1. September 1897 (später schlossen sich auch der Ohlsdorfer- und der Hummelsbütteler Bürgerverein an) in der
Gastwirtschaft von H. Bargmann, im ehemaligen Krughaus des Schleusenmeisterhauses. Fein säuberlich steht auf der ersten Seite des dicken Protokollbandes vom 1. September 1897 “Der Gemeinde zum Segen, dem Verein zur Ehre!” Keine pathetischen Worte, sondern der Hauch eines ernsthaften und weitgreifenden Wollens. Hier liegen die Wurzeln seiner ehrenamtlichen Arbeit.

Fuhlsbüttel und Klein Borstel waren damals noch keine Hamburger Stadtteile, sondern standen unter der Verwaltung der Landherrenschaft der Geestlande. Aus beiden Ortschaften kamen etwa 60 Herren verschiedener Berufszweige zusammen und gründeten den Verein. In den ausgelegten Listen hatten sich dreiunddreißig Gründer eingetragen, die wir hiermit ehren wollen, indem wir ihre Namen veröffentlichen: O. von Ahlefeldt, I.S. Augustin, Th. Bültzing, G.W. Baetge, H. Bargmann, A. Bräunlich, H. Bende, H. Detlof, G. Dreesen, E. Engel, H. Groos, I.H. Hochbrunn, A. Hamann, W. Hinze, H. Heine, I.C.F. Irtz, H. Köhnke, H. Klasing, H. Krogmann, Th. Koops, H.C. Lühmann, H. Möller, B. Rühger, M. Sander, C. Schröder, F.C.I. Schneider, H. Teut, E. Todt, F. Weber, Wohlgemuth, A. Westram, A. Wagner und W. Wagner.
Zum 1. Vorsitzenden wurde der Kaufmann A. Bräunlich und zum 2. Vorsitzenden der Postverwalter H. Teut gewählt.
Die anderen Ämter wurden wie folgt besetzt: Rechnungsführer: Gefängnisaufseher H. Heine, 1. Schriftführer: Beamter H. Klasing, 2. Schriftführer: Lehrer E. Engel, Beisitzer: Gefängnis-Inspektor E. Todt, Hilfsprediger H. Groos, Schuhmachermeister F. Weber und Zimmermeister H. Detlof.
Auch ein Festausschuss wurde eingerichtet. Es wurde gleich so gründlich Arbeit geleistet, dass die damaligen Maßnahmen auch heute noch ihre Gültigkeit haben. Der Mitgliedsbeitrag betrug vierteljährlich 1,50 M, außerdem erhob man ein Eintrittsgeld im Betrag von 1,00 M. Vereinslokal wurde die damalige Gastwirtschaft von H. Bargmann.

An der Schwelle des 20. Jahrhunderts befand sich Fuhlsbüttel im Umbruch. Das Dorf geht
daran, sein in vielen Jahrhunderten getragenes bäuerliches Gewand abzustreifen.
Am 1. Januar 1913 wurde Fuhlsbüttel in die Verwaltung der Stadt Hamburg eingemeindet.
Von all den blühenden Vereinen bestand um die Jahrhundertwende noch keiner außer dem Bürgerverein. Ganz im Sinne der Satzung befasst er sich in den folgenden Jahrzehnten mit allen kommunalen Angelegenheiten, die von kultureller, wirtschaftlicher oder sozialer Bedeutung sind, mit der Pflege der Wohltätigkeit, mit der Förderung des Heimatgedankens und mit dem Zusammenschluss seiner Mitglieder durch Vorträge und Geselligkeit. Aber nicht immer konnte der Bürgerverein seine gesetzten Ziele verfolgen. Nach dem Jahre 1933 musste er seinen Namen ablegen und wurde nur noch als belangloser Heimatverein geduldet. Im Jahre 1949 legte sich der Bürgerverein seinen alten Namen wieder zu und die Arbeit wurde neu aufgenommen.
Der Bürgerverein wirkte federführend bei der Gründung des kommunalen Zentrums “Grüner Grund 1” mit. Im “Grünen Saal” hatte er viele Jahre sein Domizil.
Der Wacholderpark und der Sportplatz an der Heinrich-Traun-Straße sind bleibende
Erinnerungen an das Wirken des Bürgervereins. Ferner hatte er sich für den Erhalt der Post am Heschredder eingesetzt. Das sind nur einige Beispiele, die für den Bürger wahrzunehmen sind. Zur Linderung der Not wurde an eine Anzahl wohltätiger Vereine und Stiftungen bis in die heutige Zeit namhafte Beträge gespendet.
Mit der erstmals im Dezember 1953 herausgegebenen HEIMATZEITUNG ist ein Sprachrohr
geschaffen.
Der Bürgerverein hatte sich dem Zentralausschuss Hamburgischer Bürgervereine von 1886 r. V. angeschlossen, dessen Präses Michael Weidmann, unser heutiger 2. Vorsitzender, war. Dort war der Bürgerverein bis Ende 2013 durch die gewählten Abgeordneten vertreten.

Die Gründung des Bürgervereins ist längst Geschichte geworden. Aber die Geschichte des
Bürgervereins ist auch die Geschichte seiner Stadtteile.